Jeder entscheidet selbst
Das Gewicht trägt jede und jeder selbst ein. Ob die Trainerin es sehen darf, ist eine eigene Freigabe – und die steht standardmäßig auf Nein.
Entsteht gerade – seid von Anfang an dabei
Trainings planen, Zusagen einsammeln, das Boot ausgewogen besetzen – ohne Gruppenchat und ohne Zettel. Ich baue diese App für mein eigenes Drachenboot-Team und öffne sie für andere.
In jedem Team läuft es irgendwann so:
Irgendwo zwischen Fotos vom letzten Rennen und der Frage, wer den Schlüssel hat. Wer nicht jeden Tag mitliest, verpasst ihn.
Zusagen als Daumen-hoch, Absagen per Sprachnachricht, und am Steg steht ihr zu siebzehnt oder zu neunt.
Auf einem Zettel, aus dem Kopf, unter Zeitdruck. Und ob das Boot links und rechts halbwegs gleich schwer ist, merkt ihr auf den ersten Metern.
Wer schon einmal im Team nach Gewichten gefragt hat, kennt die Stille danach. Ein Drachenboot balanciert man nun einmal über Gewichte – eine App, die die Aufstellung rechnen soll, braucht also Zahlen, die niemand gern herumzeigt. Das ist der Punkt, an dem jede Tabellenlösung scheitert, und der, über den ich am längsten nachgedacht habe.
Das Gewicht trägt jede und jeder selbst ein. Ob die Trainerin es sehen darf, ist eine eigene Freigabe – und die steht standardmäßig auf Nein.
Die Balance entsteht dort, wo die Zahlen liegen. Die App auf dem Handy bekommt das Ergebnis – Summen und Differenzen – und keine Einzelgewichte. Auch nicht die des Trainers.
Gewichte liegen nicht beim Namen, sondern in einer eigenen Tabelle mit eigenen Zugriffsregeln. Wer keine Freigabe hat, bekommt keine Daten – nicht einmal auf Umwegen.
Die Daten liegen bei einem europäischen Anbieter in einem Rechenzentrum in der EU. Kein Tracking auf dieser Seite, keine Werbenetzwerke, keine externen Schriftarten.
Nicht geplant, sondern gebaut und getestet. Das hier gibt es:
Einzeltermin oder wöchentliche Serie bis zu einem Stichtag. Ändern und Absagen wahlweise nur für einen Termin oder für alle folgenden.
Jeder antwortet selbst, Trainer sehen die Gruppenübersicht und können für Gäste mitsetzen. Vor dem Training wisst ihr, wer kommt.
Die App rechnet die Aufstellung aus – links gegen rechts und Bug gegen Heck. Drei Varianten zur Auswahl, Plätze lassen sich vorher festnageln, und ihr seht sofort, wo das Boot schief liegt.
Eigene Zusagen je Rennen, Aufstellung nur aus dem Kader, der auch wirklich zugesagt hat. Bei Mixed-Rennen prüft die App die Besetzungsregel mit.
Wichtiges erreicht das Team als Mitteilung aufs Handy, und am Vortag erinnert die App automatisch ans Training.
Teams sehen einander nicht. Das ist keine Einstellung, die man vergessen kann, sondern in der Datenbank festgelegt.
Die App ist gebaut und getestet, aber sie läuft noch bei keinem fremden Team im Alltag – bisher benutze ich sie selbst. Ich verspreche euch also nichts Fertiges. Ich zeige euch, woran ich baue, und nehme euch mit hinein.
Ich paddle selbst. Jede Funktion in dieser App gibt es, weil sie an einem Dienstagabend am Steg gefehlt hat – und weil das in jedem anderen Team dasselbe Problem ist, soll es niemand ein zweites Mal lösen müssen.
Ein Einzelprojekt, nebenberuflich gebaut. Dafür ohne Investoren, ohne Werbung und ohne Interesse an euren Daten.
Wer früh dazukommt, bekommt nicht nur eine Nachricht, sondern Einfluss:
Nebenberuflich kann ich nicht zwanzig Teams gleichzeitig begleiten. Wer jetzt eingetragen ist, ist vorn dabei, wenn ich öffne.
Es gibt noch keine Warteschlange und keinen fertigen Fahrplan. Was ihr über das Wunschfeld schreibt, landet direkt in meiner Liste.
Für Teams ist die App kostenlos; getragen wird sie von freiwilligen Beiträgen. Sollte daraus später ein kleiner Beitrag werden, erfahrt ihr das vorher und nicht durch eine Rechnung.
Ein Team reicht zum Ausprobieren, der Rest merkt davon nichts. Und ihr braucht keinen Verein: Firmenteams, Fun-Teams und Freundesgruppen sind genauso gemeint.
Sollte ich das Projekt eines Tages einstellen, sage ich es rechtzeitig und ihr bekommt eure Daten in einem lesbaren Format heraus.
Eine E-Mail-Adresse, mehr braucht es nicht. Kein Konto, keine Installation, keine Entscheidung, die ihr im Team rechtfertigen müsst.
Zwei Dinge helfen mir gerade am meisten: zu wissen, wer dabei sein will – und zu hören, was in eurem Team fehlt.
Ihr habt gerade einen Wunsch geschickt – dann wollt ihr vermutlich auch wissen, was daraus geworden ist.
Eine einzige Mail. Kein Newsletter. Keine Weitergabe.